Welthunger-Index 2017: Wie Ungleichheit Hunger schafft: Synopse

Klaus von Grebmer, Jill Bernstein, Naomi Hossain, Tracy Brown, Nilam Prasai, Yisehac Yohannes, Fraser Patterson, Andrea Sonntag, Sophia-Maria Zimmerman, Olive Towey, Connell Foley
synopses
global hunger index
2017

Der Welthunger-Index (WHI) 2017 ist der zwölfte in einer Reihe jährlicher Berichte, in denen die Hungersituation weltweit, nach Regionen, auf Länder- und auf nationaler Ebene mithilfe eines multidimensionalen Ansatzes dargestellt wird. Er zeigt, dass seit dem Jahr 2000 weltweit Fortschritte bei der Bekämpfung von Hunger gemacht wurden, die jedoch mit noch immer „ernsten“ oder „sehr ernsten“ Hungerwerten in 51 Ländern sowie einem „gravierenden“ Wert in einem Land ungleich verteilt sind. Der vorliegende Bericht beleuchtet die Ungleichheiten, die dem Hunger zugrunde liegen, etwa geografische Ungleichheit, Einkommensungleichheit und Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sowie die Ungleichverteilung sozialer, politischer und ökonomischer Macht, in der jene verwurzelt sind.